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Autor Thema: Fragen zur Staffel 2 (Achtung Spoilerwarnung!!!)  (Gelesen 2043 mal)
RB1234
Unwissender

Beiträge: 4


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« Antwort #45 am: 28. Februar 2010, 21:59:24 »

Und wer ist der Mann gewesen, der mit der menschlichen Cameron zusammen in den Raum kam? Er selber, nur eben unbedeutender?
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Bis dann,

RB1234
Dragonleader
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« Antwort #46 am: 28. Februar 2010, 22:00:44 »

ehm, das war kyle reese. oder wen meintest du?
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Ist alles nur Science-Fiction und kann sowieso keiner kontrollieren.
starkillah
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Angel of Death


« Antwort #47 am: 28. Februar 2010, 22:07:45 »

Wenn du den meinst, dessen Mantel John trägt, dann ist es Kyle Reese (Johns Vater aus der Zukunft, falls dir die Story aus Terminator 1 bekannt ist).
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[02. Februar 2010, 18:21:48] olischulu: star steht bei mir ganz unten
Dragonleader
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« Antwort #48 am: 19. April 2010, 12:58:55 »

habe mal nach dem begriff "Tb3N@C84" aus sarahs to-do-liste gegoogelt und bin fündig geworden.

das ist irgendeine molekül-struktur des kohlenstoffs, die eiförmig und unter dem begriff "fullerenen" zuzuordnen ist.

das interessante daran sind die eventuellen anwendungsgebiete, ich zitiere:

Zitat
Verwendung der Fullerene

Bislang gibt es noch keine konkreten Anwendungen für Fullerene. Die ungewöhnlichen Eigenschaften von C60 und den anderen Fullerenen lassen allerdings Hoffnungen und Spekulationen für interessante Anwendungsmöglichkeiten zu. Es gibt aus den verschiedensten Bereichen zahlreiche Forschungsergebnisse, die auf ein breites Anwendungspotential für Fullerene schließen lassen.

1. Katalyse: a) Mit Palladium oder Ruthenium dotiertes C60-Buckminsterfulleren ist ein effektiver Hydrierkatalysator. Man erzielt bessere Ergebnisse, als mit den herkömmlichen Katalysatoren auf Aktivkohlebasis.
b) C60 wirkt als Fotokatalysator bei der Erzeugung von Singulett-Sauerstoff. Dieser wird in einer neuen Art von Hochleistungs-Laser, dem Sauerstoff-Iod-Laser verwendet. Singulett-Sauerstoff wird auch in der Krebstherapie eingesetzt. Ein Forschungsvorhaben zielt nun darauf ab, Fullerenderivate zu synthetisieren, die in der Lage sind Krebszellen zu "erkennen" und in diese einzudringen. Durch Lichtbestrahlung in Gegenwart von Sauerstoff würde sich dann Singulett-Sauerstoff bilden, der die Krebszelle zerstört.


2. Herstellung künstlicher Diamanten
Fullerene können erheblich energiesparender und kostengünstiger in Diamanten umgewandelt werden als Graphit. Zur Umwandlung von C60 in Diamant sind zwar ähnlich hohe Drücke wie bei Graphit notwendig (ca. 100000 bar), der Prozeß läuft aber schon bei Raumtemperatur ab (bei Graphit ca. 1500 - 1800 ºC).
Darüber hinaus erzielt man mit Hilfe von Fullerenen deutliche bessere Ergebnisse bei der Herstellung von Diamantschichten mit Hilfe der CVD-Methode (Chemical Vapor Deposition; chemische Dampfabscheidung). Diamantschichten werden vielfältig eingesetzt:

in der Werkstoffindustrie zur Beschichtung extrem belastbarer Werkzeuge
in der Halbleitertechnik, da die entstehende Wärme bei Siliciumscheiben, die mit einer Diamantschicht besetzt sind, deutlich besser abgeführt wird
als vakuumdichte Fenster in Röntgenröhren

3. Funktionspolymere - Fullerene können mit anderen Stoffen zu Copolymeren verbunden werden. Dotiert man beispielsweise Polyvinylcarbazol mit einem Gemisch aus C60 und C70, so erhält man einen fotoleitenden Film. Eine technische Anwendung hierfür sind Fotokopiergeräte. (Die Firma Rank Xerox hat hierzu bereits ein erstes Patent angemeldet.)
- Alkalimetall-Fullerenverbindungen wie MC60 (M = K, Rb, Cs) bildet polymere Ketten, die im Kristall alle in dieselbe Richtung zeigen. Die Kristalle sind in dieser Richtung elektrisch leitend (eindimensionales Metall).


4. Supraleiter
Ein Material wird supraleitend, wenn sein elektrischer Widerstand auf Null absinkt. Dies geschieht in der Regel erst bei sehr niedrigen Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt. Die Temperatur, bei der das Phänomen der Supraleitung zum ersten Mal auftritt wird Sprungtemperatur genannt. Supraleitende Materialien können in verschiedenen technischen Bereichen eingesetzt werden:

Stromtransport praktisch ohne Energieverlust.
Erhöhung des Wirkungsgrads elektrischbetriebener Maschinen und Anlagen.
Herstellung von Permanentmagneten mit extrem hohen Magnetfeldstärken.
Auch im Bereich der Digitalelektronik und der Hochfrequenztechnik sieht man Anwendungen für Supraleiter.
Bisher wurden vor allem Metalle, Legierungen und keramische Supraleiter untersucht. Durch Dotieren von C60 mit Alkalimetallen gelingt es ab einem bestimmten Dotierungsgrad supraleitende Stoffe herzustellen. Die bislang höchste Sprungtemperatur (33 K) fand man bei der Verbindung Rb2CsC60.

5. Ionentriebwerke
Das Prinzip des Ionentriebwerks basiert auf der Abspaltung von Elektronen aus den Treibstoffmolekülen. Dadurch entstehen positiv geladene Teilchen, die sich in mit einem elektrischen Feld beschleunigen lassen. So erzielt man Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/s. Mit konventionellen Treibstoffen, z. B. einem Wasserstoff/Sauerstoffgemisch, erreicht man nur ca. 4 km/s. Ionentriebwerke werden häufig zur Steuerung von Satelliten in der Umlaufbahn verwendet, da man auf diese Weise mit einer sehr geringen Menge Treibstoff eine sehr große Schubleistung erzielt.
Der Schub eines Ionentriebwerks ist um so größer, je schwerer die erzeugten Ionen sind. Deshalb verwendet man als Treibstoff das schwere Edelgas Xenon. Bei der NASA laufen momentan Forschungsarbeiten, bei denen Ionentriebwerke mit C60 als Treibstoff getestet werden. C60 ist leicht ionisierbar und dabei sehr stabil. Gleichzeitig hat es ungefähr die fünffache Masse eines Xenonatoms. Bei einem Einsatz von C60 kann man deshalb die Leistungsfähigkeit eines Ionentriebwerks deutlich erhöhen.

6. Chemische Derivate von C60 in der Medizin
Das C60-Molekül mit seiner kugelförmigen Gestalt und den 30 Doppelbindungen bietet als Ausgangsstoff zahlreiche Möglichkeiten, um spezielle Molekülformen zu synthetisieren. Man ist bereits heute in der Lage, Derivate mit definierter räumlicher Struktur und Funktionalität zu erzeugen. Solche hochspezifischen Systeme können im Bereich der molekularen Erkennung eingesetzt werden. Was es damit auf sich hat, soll an einem Beispiel erläutert werden:
Seit geraumer Zeit untersuchen Forscher die Wirkung wasserlöslicher Fullerenderivate auf biologische Systeme. Ein C60-Derivat ist z. B. in der Lage, die Vermehrung des HIV-Virus (AIDS-Virus) zu hemmen. Es kann die aktive Stelle des HIV-Protease-Enzyms "erkennen" und sich dort anlagern. Dadurch blockiert es das Enzym, das nun seine ursprüngliche Aufgabe nicht mehr wahrnehmen kann. Da dieses Enzym für die Vermehrung des Virus wichtig ist, ist damit auch die Erzeugung neuer Viren unterbunden. Bisher wurden diese Versuche nur in vitro, das heißt im Reagenzglas durchgeführt. Diese Forschungen könnten zur Gewinnung eines wirksamen Mittels gegen AIDS beitragen.


vielleicht ist dieses C84 ja ein allround-teil, dass alle diese funktionen erfüllen kann und besser als das C60 ist.

und vor allem ist hierbei das anwendungsgebiet "krebstherapie" besonders hervorzuheben. da die liebe sarah ja dazu neigt daran krank zu werden.
also hat ihr wohl jemand aus der zukunft die möglichkeit auf ein heilmittel zukommen lassen.
oder aber es dient einem der anderen zwecke, also neue waffen-, antriebstechnik und die restliche palette.

ich jedenfalls habe somit einige neue ideen für den weiteren verlauf meiner staffel 3. vielleicht dient es ja auch dem ein oder anderen ebenfalls für seine geschichten.


quelle
http://acs.confex.com/acs/norm06/techprogram/P31407.HTM
http://de.wikipedia.org/wiki/Fullerene
http://www.cumschmidt.de/sm_fullerene.htm
http://www.chemieunterricht.de/dc2/fullerene/full_14.htm
« Letzte Änderung: 19. April 2010, 13:05:22 von Dragonleader » Gespeichert

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Myron Stark
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We'll see.

138408947
« Antwort #49 am: 19. April 2010, 19:36:40 »

Sehr interessanter und informativer Fund!
Die Krebstherapie Theroie klingt angesichts Sarahs Tod, in Folge ihrer Blutkrebserkrankung 1997 (T3 Timeline), am plausibelsten.
Dankeschön!
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starkillah
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Angel of Death


« Antwort #50 am: 29. April 2010, 23:23:37 »

^^Ja, wirklich sehr Interessant Dragon. Danke! Daumen Hoch

Einige Sachen habe ich schon gewusst, da ich selbst mal danach gegoogelt/in wiki nachgeschaut hab.
Das mit dem Krebs war mir aber neu, also die Medizinische Anwendung.
Könnte gut sein (aus gesagtem Grund), dass es die Macher von T:tscc genau darauf angelegt haben...
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[02. Februar 2010, 18:21:48] olischulu: star steht bei mir ganz unten
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